Alle wollen Frieden. Bei der Frage, was Frieden ist, gehen die Antworten allerdings oft auseinander. Geht es um die Abwesenheit von Krieg, Gewaltfreiheit, Einhaltung grundlegender Menschenrechte oder zivile Konfliktbearbeitung? Der Vortrag nähert sich dieser Frage auf der Basis von Umfragen in sechs Ländern des Globalen Südens (Kolumbien, Venezuela, Kamerun, Südsudan, Tunesien und den Philippinen).
- Wo? Historischer Rathaussaal, 2. OG, Markt 1, 35037 Marburg
- Wann? 11. Mai, 2026, 18:30 – 20:00h
Sabine Kurtenbach
Sabine Kurtenbach, Politikwissenschaftlerin mit Schwerpunkt Friedens- und Konfliktforschung arbeitet insbesondere über Frieden(sprozesse) und Nachkriegsgesellschaften in Lateinamerika und anderen Regionen des Globalen Südens. Seit 2018 Honorarprofessorin am Zentrum für Konfliktforschung, Marburg, zur Zeit Präsidentin (ad interim) am Leibniz Institut für regionale und globale Studien (GIGA) in Hamburg.
Vortragsreihe
Seit über 25 Jahren organisiert das Zentrum für Konfliktforschung der Philipps-Universität Marburg die Vortragsreihe, die bereits über 40 Jahre Bestand hat. Die Themen reichen von Krieg und Frieden über Gewalt und Rassismus, soziale Bewegungen, die Klimakrise bis hin zu Ungleichheit und Armut. Die Reihe richtet sich an die gesamte Marburger Öffentlichkeit – an Bürgerinnen und Bürger, Studierende, Mitarbeitende der Universität und alle Interessierten. Mit einem besonderen Fokus auf aktuelle und für Marburg relevante Themen hat das Zentrum für Konfliktforschung eine enge Zusammenarbeit mit der Universitätsstadt Marburg vereinbart, um die Veranstaltungen als öffentlichen Diskursraum zu stärken. Das Thema in diesem Semester lädt ein, aktuelle und höchst relevante Fragen rund um das Thema Frieden zu diskutieren. Organisiert und moderiert wird die Reihe von Prof. Dr. Susanne Buckley-Zistel, Geschäftsführende Direktorin des Zentrums für Konfliktforschung und Direktoriumsmitglied sowie Principal Investigator bei TraCe.
Mehr zur Veranstaltung auf der Website des Zentrum für Konfliktforschung.