Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen

Gespräch mit Hendrik Simon im Rahmen des Lesefests Open Books zur Frankfurter Buchmesse 2026

„Der Krieg ist zurück in Europa!“, heißt es – und mit ihm die Angst. Müssen wir wieder die Sprache der Macht­politik lernen, um den Frieden zu sichern? Stehen wir wirklich vor dem Ende der regel­basierten Ordnung? Der preisgekrönte Friedens­forscher und Historiker Hendrik Simon (TraCe/PRIF)bezieht in dieser hitzigen Debatte klar Stellung: Krieg war nie bloße Po­litik, er musste stets gerecht­fertigt werden. 

Im Ge­spräch mit Stefan Kroll (PRIF) zerlegt er die Argu­mente der „Realpolitiker“ und zeigt an­hand historischer und aktueller Bei­spiele – von der US-Außen­politik bis zum russischen Angriff auf die Ukraine –, warum das Völker­recht keine naive Träumerei ist, sondern unser wichtigster Schutz­schild gegen Willkür.

  • Wann? 10. Ok­tober 2026, 17:00–18:00 Uhr

  • Wo? Haus am Dom, Giebel­saal, Domplatz 3, 60311 Frank­furt am Main

Die Veran­staltung finden im Rahmen des Lese­fests Open Books zur Buchmesse Frankfurt 2026 statt. Der Ein­tritt ist frei. Eine Voran­meldung ist nicht notwendig.