Neue Visiting Fellows bei TraCe

TraCe heißt Liud­myla Pidkuimukha und Elspeth Oppermann willkommen

Wir freuen uns, Liud­myla Pidkuimukha und Elspeth Oppermann als neue Visiting Fellows bei TraCe begrüßen zu dürfen!

Von Au­gust bis Ende Ok­tober 2025 wird Liud­myla Pidkuimukha ihren Gast­aufenthalt an der Justus-Liebig-Universität Gießen verbringen, wo sie be­reits bis April 2025 als Post­doktorandin tätig war. Neben einigen Sta­tionen als Gast­dozentin an der Uni­versity of Toronto, TU Dresden, FSU Jena und der Jagiellonen-Universität, lehrte sie unter an­derem an der Nationalen Uni­versität Kiew-Mohyla-Akademie. Als Sozio­linguistin und Sla­wistin forscht Liud­myla Pidkuimukha zu Sprache von Ge­walt und zur Kon­struktion der Ab­grenzung durch die Dicho­tomie „wir“ vs. „die anderen“ im Kon­text des Russischen Angriffs­kriegs auf die Ukraine. Ihr Fokus liegt auf Sprach­ideologie, -politik, -planung sowie auf der Sprache des Krie­ges und in Kon­flikten. Während ihres Fellow­ships bei TraCe konzen­triert sie sich vor allem darauf, ein tieferes Ver­ständnis davon zu gewinnen, wie Spra­che sowohl als Ziel als auch als Instru­ment politischer Gewalt und Kriegs­widerstand fungiert. Ihre Ar­beit ist in den Forschungs­feldern 3.1. Deutung von Gewalt und 3.2. Erinnerung an Gewalt ange­siedelt.

Von Au­gust bis November 2025 wird Elspeth Oppermann ihren Gast­aufenhalt an der Philipps-Universität Marburg ver­bringen. Als Human­geographin mit Fokus auf An­passungen an den Klima­wandel in­teressiert sie sich im TraCe-Kontext für Hitze­stress als eine Fra­ge der poli­tischen Ge­walt. Zuvor hat sie sich mit Entscheidungs­hilfen zur An­passung an den Klima­wandel für Orga­nisationen im Ver­einigten König­reich be­fasst sowie die so­zialen Praktiken, durch die sich Industrie­arbeiter in Aus­tralien, Singa­pur und Viet­nam an ex­treme Hitze an­passen, unter­sucht. Zu­vor war sie als Post­doktorandin an der Ludwig-Maximilians-Univer­sität tätig. Wäh­rend ihres TraCe-Fellow­ships wird sie die ethi­schen und poli­tischen Dimen­sionen von Hitze­stress unter­suchen und er­forschen, wie dessen Aus­wirkungen – wie hitze­bedingte Krank­heiten, Morbi­dität und Morta­lität – auf Formen poli­tischer Gewalt hinaus­laufen. Ihre Arbeit ist in dem Forschungs­feld 4.2. Theore­tische Inno­vationen ange­siedelt.