Worse than War: The Global Costs of Violence

Buchvorstellung mit Anke Hoeffler am PRIF

A woman sits at a conference table talkin. Next to her, two people sit around the table listening. A TraCe Roll-Up can be seen in the background

Zwischen­menschliche und kollektive Gewalt erfahren in der öffentlichen Wahr­nehmung unterschiedlich viel Aufmerk­samkeit – obgleich inter­personale Gewalt, etwa in Form von Tötungs­delikten, Partnerschafts­gewalt und Gewalt gegen Kinder, weltweit deutlicher ver­breiteter ist. Mit diesem Ungleich­gewicht beschäftigen sich Anke Hoeff­ler und James Fearon in ihrem neuen Buch „Worse than War: The Glo­bal Costs of Violence“, das Hoeffler am 17. Sep­tember 2026 bei einem gemein­samen hybriden Book Talk von TraCe und PRIF vor­stellte.

Auf Grund­lage umfangreicher inter­nationaler Daten vergleichen die Autor:innen die Ver­breitung und Kosten kollektiver und inter­personaler Gewalt. Während Kriege meist auf bestimmte Regionen be­grenzt sind, tritt zwischen­menschliche Gewalt weltweit auf und be­trifft ins­besondere Frauen und Kinder. In ihrem Buch zeigen die Autor:innen, dass deren gesell­schaftliche Kosten die kollek­tiver Gewalt deutlich über­steigen und plädieren für das Po­tenzial gezielter Präventions­maßnahmen.

Während des Book Talk prä­sentierte Anke Hoeffler zunächst die zen­tralen Thesen und Argu­mente des Buches. Im an­schließenden Q&A stellten die TraCe und PRIF Forschenden Rück­fragen und disku­tierten die Thesen und Ergeb­nisse des Buches mit der Autorin.