Angriffe auf LGBTIQ+ Lebensweisen als Angriffe auf die Demokratie?

Diskussionsveranstaltung mit Analysen aus der queeren Politikwissenschaft anlässlich der Bundestagswahl

Autoritäre Poli­tiken und antidemo­kratische Ideolo­gien nehmen welt­weit und auch in Deutsch­land derzeit zu. Im Zen­trum dieser poli­tischen Mobili­sierungen stehen häufig anti­feministische, queer- und trans­feindliche Narra­tive. Sie sind nicht nur ein An­griff auf Grund- und Menschen­rechte und demokra­tische Strukturen, sondern be­drohen und gefähr­den das (Über-)Leben und die Exis­tenz von LGBTIQ+ Personen. 

Die Diskussions­veranstaltung „Angriffe auf LGBTIQ+ Lebensweisen als Angriffe auf die Demokratie?“ mit Mariel Reiss von TraCe, Chriz Klapeer, Michael Hunklinger und Inga Nüthen lädt zum Aus­tausch dieser Themen ein. Sie findet im Rah­men eines Work­shops der DVPW Themen­gruppe „Queer_feministische Politik­wissenschaft und LGBTIQ+ Studies“ statt. Diskutiert werden LGBTIQ+ Politiken, anti-Gender und anti-demokratische Mobili­sierungen sowie Strate­gien queerer Solidari­sierung und Hoff­nung anlässlich der bevor­stehenden Bundestags­wahl. 

Wann? 20. Februar 2025, 18 – 20 Uhr

Wo? Queeres Zentrum Kassel e.V., Mauerstraße 11, 34117 Kassel, 5. Stock

 

Mariel Reiss arbeitet an der Philipps-Uni­versität Marburg und ist wissen­schaftliche Mitar­beiterin bei TraCe, wo sie zum Forschungs­feld Interpretationen: 3.1 Deutung von Gewalt forscht. Dort betrachtet sie aus femi­nistischer Perspek­tive die komplexen Beziehungen zwischen sich wan­delnden Interpretations­mustern und Recht­fertigungen politischer Gewalt anhand von LGBTIQ* im östlichen und südlichen Afrika.