Die Welt befindet sich im Wandel: Die Klimakrise spitzt sich zu, China und die USA ringen um Vorherrschaft, und die EU versucht, den Anschluss nicht zu verlieren. Während internationale Formen der Kooperation an Bedeutung verlieren, rücken bilaterale Abkommen und Geopolitik in den Vordergrund. In Lateinamerika werden diese Spannungen besonders sichtbar: Die USA setzen Zölle und rücken Migration in den Fokus, China ist längst ein zentraler Handelspartner, und die EU sucht über Klima- und Energiepartnerschaften den Zugang zu Rohstoffen. Lateinamerika wird in diesem Spiel um Einflusszonen zum geopolitischen Brennpunkt. Gegensätzliche außenpolitische Präferenzen stellen dabei viele Länder vor enorme Probleme und zwingen zur Suche nach gesellschaftlichen, politischen und ökonomischen Ausgleichsmöglichkeiten.
Die Tagung diskutiert die Auswirkungen dieser geopolitischen Verschiebungen für Lateinamerika anhand aktueller Dynamiken und ausgewählter Problemfelder. TraCe PI Jonas Wolff (PRIF) moderiert ein Gespräch mit Christof Parnreiter zum Thema „Geopolitics trumps geoeconomics: Auswirkungen auf Lateinamerika“.
Wann: 30. Januar – 1. Februar 2026
Wo: Evangelische Tagungsstätte Hofgeismar, Gesundbrunnen 8, 34369 Hofgeismar
Die Tagung richtet sich an Menschen aus entwicklungspolitischen, zivilgesellschaftlichen und internationalen Organisationen, sozialen Bewegungen, ehrenamtlich Engagierte, Wissenschaftler*innen, Studierende, politisch interessierte Menschen. Eine schriftliche Anmeldung ist bis zum 30. Dezember 2025 an akademiehofgeismar(at)ekkw.de möglich.
Weitere Informationen sowie das vollständige Programm gibt es auf der Seite der Evangelischen Tagungsstätte Hofgeismar.