Am 23. Juli 2026 fand ein Aufbau-Medientraining für TraCe-Wissenschaftler:innen in den Räumen des PRIF in Frankfurt statt. Fünf Wissenschaftler:innen aus dem Kreise der TraCe Early Career Researchers (ECRs) nahmen an dem Workshop von Monika Wimmer teil. Das Training wurde von Verbundkoordinatorin Tina Cramer organisiert und war als Fortsetzung des Basistraining konzipiert.
Zu Beginn des Trainings gab es eine Wiederholung zu klarer, verständlicher Sprache und der Formulierung prägnanter Kernbotschaften, bevor sich der Fokus des Workshops auf die Kommunikation an der Schnittstelle von Wissenschaft und Politik richtete. Gemeinsam diskutierten die Teilnehmenden Kommunikationsziele, unterschiedliche Zielgruppen sowie die eigene Rolle als Wissenschaftler:innen im Dialog mit politischen Entscheidungsträgern. Dabei ging es auch um die Erwartungen, die Politik an wissenschaftliche Expertise stellt, und darum, wie Forschungsergebnisse wirkungsvoll vermittelt werden können.
Ein weiterer Programmpunkt widmete sich narrativen Kommunikationsstrategien. Anhand von Storytelling-Methoden, Storykurven und weiteren praktischen Werkzeugen erarbeiteten die Teilnehmenden, wie sich wissenschaftliche Inhalte in überzeugende und verständliche Geschichten übersetzen lassen.
Nach einer Mittagspause stellten sich die Teilnehmenden selbst vor die Kamera. In einminütigen Elevator-Pitches präsentierten sie ihre eigene Forschung. Im Mittelpunkt standen Aspekte wie Körpersprache, Blickführung und eine authentische Ausstrahlung. Zum Abschluss des Workshops beschäftigte sich die Gruppe mit dem Umgang mit kritischen und konfrontativen Fragen. Dazu wurden auch Gesprächstechniken vorgestellt, die helfen, auch in anspruchsvollen Gesprächssituationen souverän zu bleiben.
Neben den fachlichen Impulsen bot der Workshop viel Raum für einen anregenden Austausch. Die Teilnehmenden nutzten die Gelegenheit, offene Fragen zu diskutieren und Erfahrungen aus den vergangenen Jahren mit einer Trainerin mit journalistischer Perspektive zu reflektieren.