The Monroe Doctrine: History, Interpretations, Legacy

Internationale Konferenz in Frankfurt anlässlich des 200. Jahrestages der Monroe-Doktrin

Am 2. Dezember 1823 erklärte US-Präsident James Monroe in seiner States of the Union Adress seine Absicht, keine Kolonialisierung durch Europa auf dem amerikanischen Kontinent mehr zu dulden und gleichzeitig nicht in die internen Be­lange eines anderen Staates eingreifen zu wollen. Diese später als Monroe-Doktrin bezeichnete Er­klärung wurde vielfach diskutiert, neu interpretiert und für politische Rechtfertigungs­zwecke herangezogen -  sei es durch US-Präsident James Polk, der hiermit 1845 Expansionspläne in Lateinamerika begründete oder den Rückbezog auf das nicht-Interventionsverbot im Rahmen des Völkerbundes nach dem 1. Weltkrieg. 

Die Konferenz widmet sich deshalb, pünktlich zum 200. Jahrestag, dem um­fangreichen Erbe der Monroe-Doktrin. In drei thematischen Blöcken soll die Monroe-Doktrin als institutionelle Form der Gewalt­einhegung transnational und mutliperspektiv ergründet werden. Widmet sich der erste Block dem historischen Hinter­grund der Doktrin aus transnationaler Perspektive, fokussiert sich der zweite Themen­block auf historische Interpretationen und politische Anwendungen zwischen 1880 und 1940. Schließ­lich werden im dritten und letzten Block die aktuellen Ein­flüsse und Auswirkungen der Monroe-Doktrin beleuchtet und evaluiert, inwiefern sie im inter­nationalen Recht Relevanz entfaltet.

Die internationale Konferenz wird gemeinsam von TraCe mit der Justus-Liebig-Universität Gießen ortanisiert unter Be­teiligung des Asser Institut in Den Haag und dem Leibniz Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung in Frankfurt.  

Call for Submissions | Deadline 15. Mai 2023

Bis zum 15. Mai 2023 können Beiträge auf Englisch (französisch, deutsch und spanisch werden auch akzeptiert) eingereicht werden. Ein Abstrakt (ca. 250 Worte) und einen CV per Mail an raphael.cahen(at)recht.uni-giessen.de ; L.Castellanos(at)asser.nl ; simon(at)soz.uni- frankfurt.de. Die Ergebnise der Konferenz werden peer-reviewed und veröffentlicht.

Mehr Informationen können dem detaillierten Call for Papers entnommen werden.