
Am 4. und 5. November 2025 nahm TraCe an einer Statustagung des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) in Bonn teil. Die Statustagung lud die vom BMFTR geförderten Projekte der Förderlinien „Stärkung und Weiterentwicklung der Friedens- und Konfliktforschung“ sowie „Nachwuchsgruppen in der naturwissenschaftlich-technischen Friedens- und Konfliktforschung mit Schwerpunkt Rüstungskontrolle“ zum interdisziplinären Austausch ein.
Die beiden Förderlinien basieren auf den 2019 ausgesprochenen Empfehlungen des Wissenschaftsrates für Friedens- und Konfliktforschung. Sich daran orientierend sollten die Projekte während der Tagung eine Zwischenbilanz ziehen und weitere Förderbedarfe formulieren.

Nach der Eröffnung und Begrüßung durch Ulrich Scharlack (BMFTR) fand zunächst eine Podiumsdiskussion zu aktuellen Konfliktlagen und Friedensbemühungen mit Nathan Wood (Technische Universität Hamburg), Conrad Schetter (Bonn International Centre for Conflict Studies) und Sabine von Löwis (Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien) unter der Moderation von Nadia Klein (DLR) statt.
Am späten Nachmittag stellten acht Projekte ihre Ergebnisse in förderlinienübergreifenden Präsentationen vor und gaben einen Ausblick in weitere Förderbedarfe. Die Vorstellung von TraCe übernahm das Koordinationsteam bestehend aus Annika Elena Poppe und Tina Cramer. Gemeinsam stellten sie die Struktur, ausgewählte Highlights aus dem Bereich Wissenstransfer sowie Zukunftspläne von TraCe vor.
Am zweiten Tag der Statustagung stellten sieben weitere Projekte ihre Zwischenbilanzen vor, bevor die Teilnehmenden bei einem Vernetzungs-Speed-Dating die Chance auf informelle, vertiefende Gespräche bekamen. Die Tagung endete schließlich mit einer Plenumsdiskussion zu strukturellen Fragen der Friedens- und Konfliktforschung mit Impulsstatements von Thomas Held (Deutsche Stiftung Friedensforschung) und Christina Norwig (BMFTR) und einer anschließenden offenen Diskussion.

Neben Annika Elena Poppe und Tina Cramer nahmen von TraCe auch Susanne Buckley-Zistel, Thorsten Bonacker, Mariel Reiss, Verena Lasso Mena, Markus Lederer, Thilo Marauhn, Jonas Wolff und Larissa-Diana Fuhrmann an der Veranstaltung teil. Die Tagung bot Raum für Vernetzung und ermöglichte einen fruchtbaren Austausch zwischen den Projekten. Besonders stark betont wurde die Bedeutung weiterführender Fördermöglichkeiten, um die erfolgreich aufgebauten Strukturen nicht zu gefährden.